Hahnweidewettbewerb 2018

Vom. 4. Mai bis zum 12. Mai fand auf der Hahnweide bei Kirchheim Teck ein Wettbewerb im Segelflug statt.

Dabei werden die verschiedenen Segelflugzeuge in eigene Wettbewerbsklassen eingeteilt, um so eine faire Wertung zu erzielen. So gibt es die 15 Meter-Klasse, in der Flugzeuge mit einer maximalen Spannweite von 15 Metern vorhanden sein dürfen. Weiter geht es mit der 18 Meter-Klasse, Doppelsitzer-Klasse und der offenen-Klasse. In letzterer Klasse sind Fluggeräte vorhanden die mehr als 20 Meter Spannweite haben und deren Gleiteigenschaften unglaublich gut sind. Die Fliegergruppe Hülben war mit dem Duo Discus XLT bei den doppelsitzigen Segelflugzeugen. Insgesamt waren 32 Flugzeuge in dieser Klasse vertreten. Das Team bestand aus Manuel Stokinger, Philipp Kullen und Julien Brosch. Geflogen wurde immer zu zweit, sodass einer der Piloten immer eine Erholungsphase hatte.

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Am ersten Wertungstag mussten die Piloten eine Strecke von 260 km abfliegen. Dabei gilt im Allgemeinen, der schnellere gewinnt! Der erste Wendepunkt war in Gammertingen. Von dort aus ging es in Richtung Osten, nach Harburg und wieder zurück auf die Hahnweide. Platz 23 für das Team an diesem Tag.


Die Strecke am zweiten Wertungstag sollte ein wenig länger werden. Der erste Wendepunkt war dabei der Hohenzollern, der zweite wieder in Richtung Osten bei Monheim. Circa 300 km standen am Ende des Tages auf den Instrumenten. Dabei erreichten Manuel Stokinger und Philipp Kullen Platz 26.

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Am Montag den dritten Wertungstag lief es für die Hülbener Segelflieger nicht so gut. Auf dem Rückweg vom nördlichen Schwarzwald musste Manuel Stokinger das Hilfstriebwerk starten um wieder nach Hause fliegen zu können. Was aber auch überhaupt nicht schlimm war, da die Sicherheit der Piloten an oberster Stelle steht. In niedriger Höhe Aufwinde zu suchen ist definitiv nicht empfehlenswert. So landete das junge Team mit 216 km ohne Motor auf Platz 29.

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Der Dienstag und somit der vierte Wertungstag, sollte laut Wetterbericht vielversprechend werden. Die Wettbewerbsleitung schrieb daher für die Doppelsitzer-Klasse eine Strecke von 388 Kilometer aus. Von Neidlingen ging es über Donaueschingen nach Altensteig, Furtwangen, Gingen an der Brenz und letztendlich nach Kirchheim zurück. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 87 km/h konnte der 25. Platz erreicht werden.

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Am fünften Wertungstag musste ein anderer Aufgabentyp erflogen werden. Dabei Stand die Zeit in der die Aufgabe bzw. die Strecke abgeflogen werden musste fest. Die Abfluglinie war wieder in Neidlingen, dann ging es nach Sigmaringen, wieder in Richtung Osten kurz vor Schwabach. Anschließend in südliche Richtung nach Wellheim bei Ingolstadt und wieder in Richtung Kirchheim Teck. Manuel Stokinger und Julien Brosch konnten so eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 108 km/h und eine Strecke von 373 km erflogen werden. Das reichte am Ende des Tages für Platz 18.

Der Donnerstag (6. Wertungstag) und der Freitag (7. Wertungstag) wurden aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse neutralisiert. Das heißt, es wurde nicht geflogen.

Am letzten und somit dem 8. Wertungstag musste wieder in einer bestimmten Zeit eine Strecke abgeflogen werden. Philipp Kullen und Manuel Stokinger konnten bei einer Strecke von ca. 323 km eine mittlere Geschwindigkeit von 105 km/h erreichen und landeten somit auf Platz 11.

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Der Wettbewerb auf der Hahnweide war eine großartige Erfahrung. Nicht immer waren es einfache Bedingungen. Mal wieder hat uns die Natur gezeigt wie mächtig sie ist und, welche Strecken ohne Motorkraft erflogen werden können. Die leistungsorientierte Fliegerei stand für die drei jungen Piloten im Hintergrund. Es war eher wichtig Erfahrung zu sammeln und Süddeutschland aus der Vogelperspektive betrachten zu können. Sicherheit stand dabei trotz des Wettbewerbszwanges an oberster Stelle.

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Bildnachweis:

Bilder mit Wasserzeichen von Wettbewerb Wolf-Hirth by Kathrin und Thomas.

Bilder ohne Wasserzeichen von Julien Brosch und Manuel Stokinger

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